Frankreich provoziert den Konflikt mit der Türkei im Mittelmeer

Frankreich provoziert den Konflikt mit der Türkei im Mittelmeer

Frankreich ist weit entfernt vom östlichen Mittelmeer. Dennoch bestrebt es aggressive Vorgehen, politisch wie auch militärisch im östlichen Mittelmeer und mit der Türkei. Sie stellt mit ihrem Vorgehen den türkisch Einfluss offen in Frage und handelt vorsätzlich feindselig im Mittelmeerkonflikt.

Es kann absurder nicht klingen, aber das Land mit den längsten Seegrenzen im Mittelmeer soll nichts bekommen und alle Ansprüche an Europa abgeben. Das klingt nach einem schlechten Scherz aber die jüngsten Treffen zeigen, dass Griechenland, Frankreich, Israel und Ägypten das östliche Mittelmeer schon längst ohne die Türkei untereinander aufgeteilt haben.

Ein Akteur sticht in diesem Konflikt besonders heraus, es ist Frankreich. Obwohl Frankreich in diesem Konflikt am entferntesten gelegen ist, versucht es im östlichen Mittelmeer militärisch Einfluss zu gewinnen. Macron hatte bereits in den vergangenen Wochen Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge ins östliche Mittelmeer gesendet, um Griechenland zu unterstützen. Auch der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ wurde zu gemeinsamen Manövern mit dem griechischen Militär in die Region gesendet. Die weiteren militärischen Manöver mit Italien und Griechenland haben den Konflikt vorsätzlich verschärft. 

Dies hat politisch wie auch diplomatisch den Anschein erweckt, dass man der Türkei jegliche Rechte im Mittelmeerraum enthalten will. Ein Dialog wurde gerade durch diese Provokationen auf Eis gelegt. Die Begründungen, einzelne mini Inseln, die gerade mal eins bis zwei Kilometer vor der türkischen Küste liegen, würden die Hoheitsrechte Griechenlands legitimieren, obwohl diese mehr als 500 Km entfernt zum griechischen Festland entfernt sind, ist nicht nur absurd, sondern gefährlich.

Doch obwohl die Ausgangslange so überschaubar ist, verhalten sich einzelne Akteure völlig unbegründet aggressiv. Frankreich hat rein geografisch keinen Bezug zum östlichen Mittelmeer. Dennoch versucht Frankreich sich als Regionalmacht im östlichen Mittelmeer zu präsentieren. Die jüngsten Konfrontationen, in denen türkische Fregatten angeblich französischen Kriegsschiffe anvisiert haben sollen, beweisen dieses Vorgehen. Frankreich argumentierte den Zwischenfall damit, dass man prüfen wollte, ob die türkischen Fregatten Waffen nach Libyen transportierten. Gerade dieses Vorgehen zeigt eine nicht nur militärische, sondern politische Überheblichkeit. Das Verhalten zeigt so eine offene Feindseligkeit der Franzosen, die diesen Konflikt willentlich antreiben wollen. Denn letztlich würde dies Milliarden Gewinne für die französische Militärindustrie bedeuteten, deren größter Abnehmer und Verbündeter zugleich Griechenland ist. 

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